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Prospekt C-Port [1.678 KB]

Prospekt C-Port CT [1.678 KB]

Prospekt NuPort CT [1.737 KB]

Prospekt Einführbesteck [1.035 KB]



Port

Bei einem Port handelt es sich um ein Reservoir, gefertigt aus Metall, Kunststoff oder Keramik, mit einem Fassungsvermögen von 0,2 - 0,5 ml. Sinn eines Ports ist es, den Zugang zu den Blutbahnen ohne permanentes Einstechen der Vene zu gewährleisten.
Ein Port wird grundsätzlich unter die Haut eingepflanzt und mittels eines Kunststoffkatheters (Silikon oder Polyurethan) wird die Verbindung zur Vene oder Arterie hergestellt.
Der Port bzw. das Reservoir selbst hat eine sich selbstverschließende Silikonmembran.
Diese Membran (Septum genannt) ist der Zugangsweg zum Port-System.

Mit speziellen, nichtstanzenden Portkanülen wird das Reservoir (Portkammer) durch die Membran anpunktiert, so dass anschließend das Medikament oder die Infusionsflüssigkeit durch den daran angeschlossenen Katheter in den Körper gelangen kann.

Bei den Produkten handelt es sich um Ports und Einführbestecke der deutschen Firma PHS-Medical und Portkanülen der französischen Firma Perouse..
Diese Produkte sind in Deutschland schon eingeführt und haben sich über mehrere Jahre im klinischen Einsatz bestens bewährt.

medfein hat 3 verschiedene Ports im Programm, zwei sind aus Titan gefertigt, einer
aus Kunststoff.

Modellbezeichnung der Ports
NuPort CT (Titan, für Hochdruckinfusionen)
C-Port (Titan)
C-Port CT (Kunststoff, für Hochdruckinfusionen)

Die Preisunterschiede zwischen diesen Ports beruhen auf der fertigungstechnisch unterschiedlich aufwendigen Gestaltung der Portkammer.
So besitzen die NuPort speziell geformte runde Portkammern.

Ablagerung von Blutgerinnsel und Medikamentenresten können zu einer Verstopfung des Ports führen. Um diese Verstopfung zu beseitigen oder zu verhindern müssen zusätzliche Arzneimittel eingesetzt werden (Thrombolyticum z.B. Urokinase).
Die runde Kammer des NuPorts führt zu einer erheblich verbesserten Flußdynamik, die Verstopfungen verhindert und die Verabreichung der schon erwähnten Arzneimittel (zur Auflösung der Verstopfung) deutlich einschränkt oder sogar ganz ausschließt.

Die Ports werden mit Kathetern in verschiedenen Durchmessern und mit und ohne Einführbesteck geliefert.


Einführbesteck

Um den Katheter ins Gefäß einzuführen wird bei der venösen Anwendung oft der direkte Weg gewählt, d.h. die Vene wird mit einem Schnitt geöffnet und der Katheter durch die Öffnung in die Vene geschoben.
Je nach Indikation und Gefäß (Arterie = höherer Blutdruck als Vene) empfiehlt sich die Verwendung eines Einführbesteckes um die Verletzung des Gefäßes zu minimieren.
Die Einführbestecke sind zusammen mit den Ports als Komplettset und auch einzeln erhältlich.


Portinfusionsset

Es handelt sich hierbei um eine rechtwinklig gebogene Nadel, die innen hohl ist.
Sie besitzt eine ca. 10 cm lange Infusionsleitung.
Im Gegensatz zu den herkömmlichen Kanülen, die man z.B. für die Blutentnahme verwendet, haben die Portkanülen an ihrer Spitze einen besonderen Schliff, der beim Einstechen das Septum des Ports nicht beschädigt.
Daher spricht man auch von „nichtstanzenden Nadeln“.
In der Regel besitzen diese Portkanülen an beiden Seiten kleine Flügelchen (daher werden diese Kanülen manchmal auch Butterfly-Kanülen genannt), mit denen dann die Befestigung an der Haut durchgeführt wird.
Wie oben beschrieben, befindet sich der Port unter der Haut, d.h. er ist nicht sichtbar sondern muss vom Arzt oder der Schwester ertastet werden.
Die Portkanüle muss durch die Haut, Gewebe und das Septum durchgestochen werden, um sicherzustellen, dass das Medikament in die Portkammer gelangen kann und von da aus weiter durch den Katheter in die Vene oder Arterie des Patienten.

Die Modellbezeichnung für die Portkanülen mit Infusionsleitung ist Polyperf-Infusions-Set und wir unterscheiden zwei Varianten, ohne und mit
Y-Stück (Zuspritzmöglichkeit).
Die weiteren Unterscheidungen beziehen sich auf den Durchmesser der Nadel (gemessen in Gauge) und die Länge (gemessen in mm).


Portkanüle

Die Portkanülen ohne Infusionsleitung werden für die kurzfristige Medikamentengabe benötigt.